Eine neue Norm für die Fundamentbewehrung ermöglicht die sichere Konstruktion von Straßen und Schienen mit den Geotextilien der Produktpalette MIRAFI® G-Series Geolon von Solmax in hohlraumgefährdeten Gebieten.

Unbemerkte Bodenerosion unter Straßen oder Eisenbahnschienen tritt in Regionen mit Kalksteinböden häufig auf und bedeutet ein beträchtliches Risiko für die Verkehrssicherheit: Durch dauerhafte Vibrationen sowie interne Erosion erweitern sich bestehende Hohlräume bis zur Oberfläche, beschädigen oder zerstören die Struktur und können Verkehrsunfälle zur Folge haben.

Verursacht werden die Erdabsenkungen durch alte Infrastrukturbauten wie Minen oder Höhlen sowie durch wasserbedingte Gesteinsverwitterung.

Die neue Standarddesignmethode bringt Vertrauen, Sicherheit und Qualität für die Anwender und trägt zur Weiterentwicklung von Geobaustoffen zum Nutzen der Gesellschaft bei.

Alain Nancey, Senior Technical Manager, Solmax 

Infrastrukturschäden sicher vorbeugen mit hochfesten Geotextilien

Mit der neuen französischen Verfahrensnorm (XP G 38065) für die Bemessung und Platzierung von Fundamentbewehrungen mit hochfesten Geotextilien gibt es nun eine sichere Konstruktionsmethode, um diese Gefahr präventiv und wirksam abzuwenden. Solmax bietet mit MIRAFI Geolon eine Produktpalette robuster, hochzugfester Geotextilien mit einer enormen Widerstandsfähigkeit zwischen 600 und 2.000 kn/M, die Schwerlasten als stabilisierende Schicht standhalten.

 

Im Fall einer Absenkung sichert und erhält die Bodenbewehrung die Strukturintegrität, sodass es dank des Designs nur zu einer geringen, kontrollierten Verformung kommt und die Konstruktion an der Oberfläche intakt bleibt. Der entstandene Hohlraum wird dann je nach Erfordernis der spezifischen Infrastruktur aufgefüllt oder belassen. Da durch den Einbau der Geotextilien die Struktur gefestigt wird, besteht kein weiteres technisches Risiko.

 

Als Basis für die Entwicklung der Norm für diese Infrastrukturanwendungen dienten zahlreiche Forschungsprogramme sowie mehr als 20 Jahre Erfahrungen aus der Praxis. Die neue Norm liefert maximale Sicherheit sowohl für die Anwender im Infrastrukturbau als auch für die Nutzer der entsprechenden Bauten und Verkehrsmittel.

Kosteneffizienz und CO2-Reduktion im Vergleich zu „Drilling and Filling“ 

Konventionelle Lösungen fokussieren darauf, Hohlräume im Erdreich vor Baubeginn durch aufwändige Bodenuntersuchungen zu entdecken und mit Beton oder anderem Material aufzufüllen. Diese sehr kostenintensive Methode erfordert immens viel Zeit und Mühe und bietet keine Lösung für Hohlräume, die erst später entstehen.

 

Der Einsatz von Geobaustoffen reduziert hingegen die Anzahl der erforderlichen Bohrungen im Rahmen der Bodenuntersuchung um rund zwei Drittel und führt zu massiven Kostensenkungen: So konnte die Suche nach Hohlräumen bei einer Straßenkonstruktion in Paris vor 15 Jahren von anfänglich rund 12 Millionen Euro durch den Einsatz von Geotextilien auf rund 4 Millionen Euro reduziert werden. Die Kosten für die Geotextilprodukte betrugen nur rund 300.000 €.

 

Zudem entfällt bei Konstruktionen mit Geobaustoffen der gesamte Aufwand rund um die Füllungen, dazu zählt auch der Transportaufwand für das Material. Der CO2-Fußabdruck wird dadurch deutlich minimiert.

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Alain Nancey, Senior Technical Manager, Solmax